2AHITN 2016/17
REliSophiKUMM - DOBL
Bericht zur Gesprächsreihe REliSophiKUMM. Ein Projekt der 2AHITN und 3AHTIN im Rahmen des katholischen Religionsunterrichtes. Gesprächspartner: DI Georg Doblhoff-Dier
Einleitendes Bild: REliSophiKUMM - DOBL

Zu den von der Projektgruppe erarbeiteten Fragen zu Menschsein, Glaube und Leben gab uns allen Herr Professor Doblhoff ein berührendes Zeugnis. Hier ein paar Einblicke: Zum Menschsein gehört für Professor Doblhoff die Beziehung zueinander aus Liebe zu anderen Menschen. Was wir bekommen haben aus Gnade, sollen wir spiegeln. Quelle und Inspiration dazu sind Familie, Eltern, der Glaube an den Gott der Liebe, eine gute (Klassen-) Gemeinschaft; Menschen, die Gutes bewirken wollen und das, was sie sagen. Dabei braucht es die Bereitschaft, sich verändern zu lassen und Positives anzunehmen. Persönlich lernte diese Sicht Herr Professor in einer liebenden Familie und durch die Wunder der Natur. Der freie Wille, der verantwortliches Handeln am Anderen hervorbringt, ist für ihn grundlegend in seinem Glauben an diesen und mit diesem Gott. Der Lebensweg Herrn Professors kam anders als ursprünglich gedacht: Er wollte Priester werden, lernte dann aber seine Frau kennen und lieben. Die Aufgabe als Vater in Familie zu leben, Schule, Forschung und Entwicklung sind nun das Seine. „Ich kann sowohl Wissenschaftler sein, als auch Christ. Und das macht Spaß!“

Was das gute Leben ist, ist durch Erfahrungen aus Neugierde zu erkennen. Dabei geht es darum, nicht immer die Schwächen auszumerzen, sondern in Gesprächen mit Anderen die eigenen Talente und Gaben hervorzuholen. Sich dafür Zeit zu nehmen, manchmal auszuklinken und es öfters auch stille werden zu lassen, ist der Aufruf Professor Doblhoffs an uns Hörende. „Ich tu mir schwer mit Desinteresse!“ Weltoffenheit, Freude am Tun und der Drang, etwas zu bewegen: Das sind die Zutaten, wie man sein gutes Leben finden kann.

Herzlichen Dank an Herrn Professor Doblhoff, den wir so ein bisschen außerhalb des Unterrichts kennenlernen durften und der uns gute Wegweiser hinstellte fürs eigene Leben. Wenn Sie weiterlesen möchten, können Sie gerne in das Projekthandbuch Einsicht nehmen, in dem das vollständige Gespräch nachzulesen ist.

Im Namen des Projektteams Samuel Straus und Anna-Maria Klaghofer