3AK 2017/18
Crowdfunding
Am 17. Oktober machten wir, die 3AK, einen Lehrausgang zum „Erster Bank Campus“ und besuchten dort einen Workshop über das Thema „Crowdfunding“.
Einleitendes Bild: Crowdfunding

Zwei Experten empfingen uns dort und erklärten uns wie unser Tag verlaufen wird. Unter anderem besprachen wir, was Crowdfunding ist, welche Plattformen es dafür gibt und was verschiedene Projekte angeboten werden, wir erstellten einen Projektsteckbrief, machten eine Pitch-Übung, besprachen das 3-Phasen-Modell und planten in vier Gruppen kleine Kampagnen.

Einige Schülerinnen aus unserer Klasse sind Teilnehmer an der „Junior Company“ in unserer Schule. Sie beschäftigen sich derzeit mit der Produktion von “Gym Bags”. Diese Gym Bags sollen personalisiert und am Tag der offenen Tür verkauft werden.

Um zu verstehen wie ein Crowdfunding Prozess verläuft wurden wir in vier verschieden Gruppen eingeteilt. Wir nahmen gleich das „Gym Bag“ als unser neues Produkt, für das wir Kapital brauchen. Wie verläuft das nun?

Das wichtigste ist, dass man eine Zielgruppe vor Augen hat. Mit der Ausgewählten Zielgruppe, soll dann kooperiert werden. In unserer Gruppe waren die Zielgruppen sportliche Jugendliche, die regelmäßig Sport treiben und Vereine. Wir hatten die Idee, dass sich jeder Verein sein eigenes Gym Bag auswählen kann, sein Logo draufdrucken kann und sich eine passende Größe auswählen kann. Im Hintergedanken hatten wir auch, dass die Vereine Sponsoren sein können oder ein wichtiger Geldgeber. Unser Ziel war es mit ihnen zu kooperieren.

Nachdem sich jede Gruppe Gedanken um die Zielgruppe machte,  wurden die jeweiligen Zielgruppen präsentiert. Die erste Gruppe, das waren wir, sollte sich kreative Rewards überlegen, die die Investoren im Gegenzug erhalten. Gruppe 2 sollte sich eine Social-Media-Kampagne erstellen, in der wir unsere Idee präsentieren werden. Gruppe 3 überlegt sich Aktionen zu „unkonventionellem Marketing“ und Gruppe 4 überlegt sich einen Werbeauftritt, mit dem wir möglichst viele Investoren dazu bringen, in uns zu investieren. Unsere Gruppe überlegte sich je nach Einlage bestimmte Gegenleistungen, wie z. B. Rabatte, Gutscheine, verbilligte Eintrittskarten für Veranstaltungen, eigene Gym Bags und vieles mehr.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieser Workshop sehr lehrreich und informativ war. Durch dieses Beispiel konnten wir sehen, wie so ein Prozess verläuft und vielleicht werden viele unserer Mitschüler Crowdinvestoren oder selbst einen Kapitalgeber suchen. Crowdfunding ist eine gute Initiative um an Kapital zu kommen, ohne hohe Kredite aufnehmen zu müssen.