Prävention
Unsere Schule steht für ein wertschätzendes Miteinander und wir interessieren uns für die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die gegenseitige Verantwortung zu entwickeln und dadurch Aggression und Gewalt zu vermeiden. Unser Präventionssystem steht auf vier Säulen.
Einleitendes Bild: Prävention
Peermediation

In der Ausbildung zum/r Peermediator/in lernt man Konflikte zu erkennen und zu analysieren sowie nach Lösungen zu suchen. Selbstbeherrschung, respektvoller Umgang miteinander und aktives Zuhören sind wesentliche Elemente des Lernprozesses. Man lernt sich und andere Teammitglieder besser kennen und schätzen. In den Workshops, die teilweise auch außerhalb der Schule stattfinden, übt man Gesprächs- und Präsentationstechniken, verbessert den Umgang mit Kritik und trainiert die einzelnen Phasen der Mediation.

 

Sobald die Peermediator/inn/en ihre zweijährige Ausbildung abgeschlossen haben (64 Stunden, geblockt), begleiten sie Schüler/innen, die Probleme miteinander haben. Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab, das für die weitere schulische und berufliche Laufbahn von großem Nutzen ist.

Vertrauenslehrer/innen

Unsere Lehrerinnen und Lehrer nehmen sich Zeit für anonyme Gespräche in vertraulicher Atmosphäre, die in gemütlich gestalteten Räumen geführt werden können.

Polizei

Mit allen ersten Klassen und Jahrgängen werden jährlich Workshops zum Thema Gewalt durchgeführt und im Bedarfsfall gibt es eine Zusammenarbeit mit einem Polizisten der Polizeiinspektion Juchgasse.

Schulpsychologie

Eine weitere Säule unseres Gewaltpräventionssystems stellt die Schulpsychologie dar, an die Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer sich bezüglich Fragen und Themen zum Lebensbereich Schule wenden können.